Verein Hospizarbeit Springe e.V.
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In Würde Leben, in Würde sterben
Mittwoch, 6. November 2019, 19:00
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„In Würde Leben, in Würde Sterben –

"Die Rolle der Medizin im letzten Abschnitt des Lebens"

 

„Sterbebegleitung, Sterbehilfe, assistierter Suizid, Tod auf Verlangen“, Schlagwörter einer Diskussion in unserem Land seit einiger Zeit. Angestoßen durch gesetzliche Regelungen einiger Nachbarländer wie Niederlande, Belgien oder die Schweiz befasste sich im November der Bundestag in einer offenen Debatte mit dem Thema und es werden sogar Gesetze dazu vorbereitet, die noch dieses Jahr verabschiedet werden sollen. Diese Auseinandersetzung ist wichtig und wertvoll, da sie einen bedeutenden Teil des Selbstverständnisses unserer Gesellschaft definiert. Trotz aller Ernsthaftigkeit geht dabei noch vieles am Thema vorbei, wird der Wert der aktuellen Situation übersehen und die tiefgreifenden Gefahren von Veränderungen verkannt.

In dem Vortrag wird nun versucht eine Klärung der verwirrenden Begriffe zu erreichen und die Haltung der Ärzteschaft darzustellen. Anhand von beispielhaften Einzelfällen wird die aktuelle Rechtslage beschrieben und Möglichkeiten der palliativen Medizin aufgezeigt. Sterben betrifft uns im wahrsten Sinne des Wortes alle. Ohne Zweifel gehört es zu dem wovor wir am meisten Angst haben. Angst vor dem Schmerz, dem Ersticken, dem Durst, dem Hunger, der Hilflosigkeit usw.. Das diese Qualen und Leiden keine natürlichen Begleiter des Sterbens sind, sondern eher Fehler des in diesem Moment unzureichenden Hilfesystems, wird sichtbar werden. In Würde zu Leben ist ein unantastbares Lebensrecht eines jeden Menschen und damit dies bis zum Ende möglich ist, ist die Palliativmedizin ein sehr wichtiger Faktor. Dazu referiert der Allgemein- und Palliativmediziner Tibor Meschede aus Bakede.

Mittwoch, 6. November 2019 um 19:00 Uhr

im DRK Haus, An der Bleiche 4-6 in Springe                 

Eintritt frei