Verein Hospizarbeit Springe e.V.
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Ein würdiges Leben bis zuletzt
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Hospizbüro



An der Bleiche 14 a

31832 Springe

 

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Wanderung durch die Trauer

Ein Jahr neigt sich dem Ende entgegen, von dem man sich gerne verabschiedet in der Hoffnung, ein solches nicht noch einmal zu erleben.

Wie so vieles in diesem Jahr musste auch die „Wanderung durch die Trauer“ im April abgesagt werden. Darüber hatten wir auf an dieser Stelle schon frühzeitig informiert. Leider haben wir bei unseren Planungen für die Herbstwanderung auch bald gemerkt, dass es in der bisherigen Art wegen der Kontaktbeschränkungen nicht möglich war. Dann kam erst der kleine Lockdown und nun befinden wir uns im Großen. Wir alle haben ihn wohl mehr oder weniger erwartet und damit war uns klar, dieses Jahr gibt es keine Wanderung. Streckenplanung und Einkehr wurden auf das Jahr 2021 verschoben.

Unabhängig voneinander haben alle aus unserer Gruppe das sonnige Wetter genutzt, um schöne Waldwanderungen zu unternehmen und die herbstlichen Eindrücke in Fotos fest zu halten. Beim Austausch der Fotos kam uns die Idee, einige davon als „digitalen Spaziergang“ auf unserer Internetseite zu zeigen. Ergänzt haben wir die Fotos noch mit Gedanken zum Wald und zeigen Ihnen diese Bilder jetzt noch, obwohl die Bäume in der Natur keine Blätter mehr haben.

 

 

 

Foto: Britta Prusiecki

 

Wir wollen damit zeigen, dass wir weiterhin an der „Wanderung durch die Trauer“ festhalten und daran arbeiten. Im nächsten Frühling, so hoffen wir, wird es wieder eine Möglichkeit zum gemeinsamen Laufen in einer größeren Gruppe geben. Bis dahin müssen wir Geduld haben und wünschen Ihnen alles Gute, vor allem Gesundheit.

 

 

Foto: Manuela Schwickert

M.Ghandi sagte einmal: “Es gibt Wichtigeres im Leben, als ständig dessen Geschwindigkeit zu erhöhen:“

Ein Herzenswunsch

erfüllt durch Hospizverein, Malteser und PS-Speicher

Seit dem Sommer 2020 begleite ich einen Mann, der zunehmend unter der fehlenden Mobilität leidet. Nach einem Krankenhausaufenthalt Anfang des Jahres konnte die erforderliche Mobilisierung wegen der coronabedingten Schließung des Pflegeheims nicht stattfinden. Sein Zustand verschlechtert sich zusehends. Und da er eine sehr große Affinität zu alten LKW und Feuerwehrfahrzeugen hat, kam die Idee auf, einen kurzfristigen Besuch im PS-Speicher in Einbeck, wo ja eine ganze große Halle nur alte LKW und Feuerwehrautos beherbergt, durchzuführen.

Am Mittwoch wurde deswegen Kontakt mit dem PS-Speicher aufgenommen, der ja wegen Corona geschlossen ist. Bereits am Telefon wurde schon fast eine Zusage erteilt und schon am nächsten Morgen war es fix. Ein Ehrenamtlicher des PS-Speichers würde nur für uns das LKW-Depot aufschließen und für uns eine Führung machen. Und das auch noch kostenfrei.

Ebenfalls am Mittwoch wurde mit den Maltesern wegen der Bereitstellung eines Herzenswunsch – Krankenwagens gesprochen. Diese Fahrzeuge werden von Ehrenamtlichen gefahren und sind deswegen vollkommen kostenfrei. Und noch am Mittwoch wurde auch dafür die Zusage erteilt.

So startete am Samstag um 9 Uhr der Ausflug von Bad Münder nach Einbeck. Bereits die Autofahrt dahin war ein Erlebnis, weil der Bewohner des Pflegeheims schon seit langer Zeit das Heim nicht mehr verlassen hatte. Der Aufenthalt im PS-Speicher lief erwartungsgemäß. Der von mir begleitete Herr war begeistert, insbesondere weil der „PS-Pilot“ ausschließlich auf die persönlichen Bedürfnisse sehr einfühlsam einging.  Auf der Rückfahrt haben wir dann noch einen Umweg durch seinen ehemaligen Wohnort gemacht und sind dann am frühen Nachmittag wieder in Bad Münder gelandet.

Es war insgesamt ein gelungener Ausflug für den Patienten und da alle Beteiligten ehrenamtlich unterwegs sind, war das Bemühen aller um das Wohlergehen des Betroffenen zu spüren. Er hat es genossen.

Die Organisierung dieses Ausfluges ging schnell und unkompliziert. Die Empathie der zugehörigen Organisationen war beeindruckend und hat mir wieder einmal gezeigt, wie wichtig das Ehrenamt in unserer Gesellschaft ist.

Diese Erfahrungen, insbesondere mit den Maltesern, sollte ermutigen, deren Dienst im Interesse der Menschen am Lebensende intensiver in Anspruch zu nehmen. Es muss ja nichts Großartiges sein. Eine Fahrt zum Kaffeetrinken, ein Besuch bei Angehörigen, Pilze sammeln im Wald per Liegendtransport, ein Fußballspiel….- die Malteser scheinen alles möglich zu machen. Und deren Ehrenamtliche brennen darauf, den Menschen am Lebensende eine Freude zu machen.

 

Information

 

Das Café für Trauernde findet weiterhin in Corona Zeiten statt – aber anders:

Zu einer Gesprächsrunde in wohltuender Atmosphäre mit Texten und Gedichten lädt das Team Trauernde ein.

Wie gehabt am 3. Sonntag im Monat gibt es von 15:30 – 17:00 die Möglichkeit zum Austausch.

Wegen der Abstands- und Hygieneregeln werden kein Kaffee und Kuchen angeboten.

Interessierte kommen im DRK Haus, An der Bleiche 4-6 in Springe zusammen.

 

 

Aufgrund der Kontaktbeschränkungen kann das Café für Trauernde im Januar  2021 nicht stattfinden.

 

Änderungen werden rechtzeitig auf unserer Homepage und in der Tageszeitung bekannt gegeben. Für weitere Auskünfte steht Ihnen unser Hospizbüro gern zur Verfügungg.

 

 

 

 

 

Begleitung in der Corona-Krise

 

Auch in diesen sehr ungewöhnlichen Zeiten der Corona-Pandemie sind wir unterstützend und beratend tätig. Unser Büro ist nach wie vor besetzt und Begleitungsanfragen werden, soweit die aktuelle Lage es zulässt, bearbeitet.

Wir möchten gerade in dieser krisenhaften Zeit auch telefonisch hilfreich sein und freuen uns über Anrufe.